Gedankensplitter-Video
Impulstext
Wer bist Du, wenn Dich niemand dafür sieht?
Ich möchte Dir heute eine Frage mitgeben: Wer bist Du, wenn Dich niemand dafür sieht?
Dazu habe ich den Bernstein in den Hintergrund gelegt. Denn Bernstein muss nicht gesehen werden, um zu leuchten. Oft liegt er verborgen im Sand, zwischen Kieseln oder tief in der Erde – und doch trägt er sein ganz eigenes Licht in sich. Genau darin liegt seine Botschaft: Dein Wert hängt nicht davon ab, ob andere ihn erkennen.
Vielleicht kennst Du das Gefühl, Dich nach Anerkennung, Aufmerksamkeit oder einer Rückmeldung zu sehnen. Doch Du kannst gesehen werden wollen, ohne Dich von der Bestätigung anderer abhängig zu machen. Der Krieger erinnert Dich daran, für etwas einzustehen und nicht gegen etwas zu kämpfen. Bleib Deiner Wahrheit treu. Gib Deine Gabe in die Welt, nicht um dafür etwas zurückzubekommen, sondern weil sie durch Dich Ausdruck finden möchte.
Auch die Karte der Schuld führt Dich zurück in Deine Eigenverantwortung: Erlaube Dir, das zu verkörpern, was Du als richtig und wichtig empfindest. Du musst Dich dafür weder schuldig fühlen noch rechtfertigen. Übernimm Verantwortung für Dein Handeln – und auch für das, was Du nicht tust oder nicht aussprichst. Steh zu Deinem Sosein.
Der König erinnert Dich zugleich daran, Dein Ego nicht zum Maßstab Deines Wertes zu machen. Du musst Dich weder größer machen, noch Dich kleiner machen. Manchmal bedeutet Stärke, einen Schritt zurückzutreten, still zu werden und wieder ganz bei Dir anzukommen.
Und dann ist da das Feld der Träume: Dein inneres Feld, das Du jeden Tag bestellst. Achte darauf, welche Gedanken, Gefühle und Vorstellungen Du dort säst. Denn was Du immer wieder nährst, kann wachsen. Nimm deshalb negative Gedanken zurück – über Dich selbst ebenso wie über andere – und richte Deine Aufmerksamkeit auf das, was Du wirklich in Deinem Leben wachsen sehen möchtest.
Der Koyote schließlich lädt Dich ein, innezuhalten und Dich immer wieder neu zu fragen: Wer möchte ich heute sein? Was fühlt sich für mich jetzt stimmig und wahr an? Nur weil Du gestern anders warst, bedeutet das nicht, dass Du Dich heute nicht neu ausrichten darfst.
Vielleicht ist genau das die tiefste Botschaft: Du musst nicht darauf warten, dass Dich jemand sieht, damit Du Dich selbst erkennen kannst.
Sieh Dich selbst. Gib Dir Raum. Leuchte, auch wenn gerade niemand hinschaut. Denn Dein Licht verliert nichts von seiner Kraft, nur weil es nicht von außen bestätigt wird.
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