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Ein praktischer Leitfaden zur Steinauswahl

Ein praktischer Leitfaden zur Steinauswahl

Steinauswahl ist kein Akt des Konsums, sondern der Begegnung.

Wenn Du lernst zuzuhören, wirst Du bemerken: Du wählst den Stein nicht. Der Stein erinnert Dich.

Ein praktischer Leitfaden zur Steinauswahl

Wie Du den Stein findest, der jetzt mit Dir arbeiten möchte

1. Die innere Haltung – bevor Du einen Stein auswählst

Die Wahl eines Steines beginnt nicht im Außen, sondern im Inneren.
Steine reagieren nicht auf Wünsche, sondern auf Stimmigkeit.

Bevor Du einen Stein auswählst, frage Dich:

  • Bin ich bereit, mir selbst ehrlich zu begegnen?
  • Suche ich Unterstützung oder Ablenkung?
  • Möchte ich etwas „weghaben“ – oder etwas verstehen?

Steine verstärken Bewusstsein.
Sie sind keine Problemlöser, sondern Spiegel.

2. Intuition oder Wissen – beides darf zusammenwirken

Es gibt zwei gleichwertige Zugänge zur Steinauswahl:

  • den intuitiven
  • den wissensbasierten

Intuitiver Zugang

Du fühlst Dich von einem Stein angezogen:

  • durch Farbe
  • durch Form
  • durch Wärme/Kälte
  • durch ein „Nicht-weglassen-Können“

Diese Anziehung ist oft präziser als jede Analyse.

Wissensbasierter Zugang

Du wählst einen Stein aufgrund:

  • eines Themas (z. B. Herz, Erdung, Ausdruck)
  • eines Chakras
  • einer Lebensphase
  • einer körperlichen oder emotionalen Fragestellung

Beides darf sich ergänzen.
Wissen ordnet – Intuition wählt.

3. Die Sprache der Farben beachten

Farben sind der erste Schlüssel zur Steinauswahl.

  • Rot → Erdung, Lebenskraft, Sicherheit
  • Orange → Emotionen, Kreativität, Beziehung zum Körper
  • Gelb → Selbstwert, Klarheit, innere Ordnung
  • Grün → Herz, Balance, Regeneration
  • Rosa → Selbstannahme, Sanftheit, verletztes Herz
  • Blau → Ausdruck, Wahrheit, Kommunikation
  • Indigo → Erkenntnis, Intuition, geistige Klarheit
  • Violett → Transformation, Spiritualität
  • Schwarz/Braun → Schutz, Tiefe, Verwurzelung
  • Weiß/Klar → Bewusstsein, Neutralität, Verbindung

Frage Dich:

Welche Farbe begegnet mir gerade überall?

Oft wählt Dein System längst, bevor Du es bewusst tust.

4. Form und Beschaffenheit – nicht nebensächlich

Die Form eines Steines beeinflusst seine Wirkung:

  • Rohstein → ursprünglich, stark, direkt
  • Trommelstein → sanft, ausgleichend, alltagstauglich
  • Spitze → fokussierend, richtungsweisend
  • Scheibe → stabilisierend, zentrierend
  • Kugel → harmonisierend, verbindend

Auch Oberflächen wirken:

  • glatt → beruhigend
  • rau → aktivierend
  • scharfkantig → konfrontierend

Der Stein wählt die Rolle – nicht Du.

5. Steine für Themen auswählen – Beispiele

Erdung & Sicherheit

  • Jaspis
  • Hämatit
  • Obsidian
  • Rauchquarz

Herz & Beziehung

  • Rosenquarz
  • Aventurin
  • Malachit
  • Smaragd

Klarheit & Ausdruck

  • Lapislazuli
  • Aquamarin
  • Sodalith
  • Türkis

Transformation & Spiritualität

  • Amethyst
  • Sugilith
  • Labradorit
  • Charoit

Schutz & Abgrenzung

  • Schwarzer Turmalin
  • Obsidian
  • Bernstein
  • Amethyst

Wichtig:
Wenn ein Stein „zu stark“ wirkt, ist das ein Hinweis – kein Fehler.

6. Der Körper entscheidet mit

Halte den Stein:

  • in die Hand
  • auf den Körper
  • ans Herz
  • auf den Bauch

Beobachte:

  • Atmung
  • Druck
  • Unruhe oder Ruhe
  • Wärme oder Kälte
  • Widerstand oder Weichwerden

Der Körper reagiert ehrlicher als der Verstand.

7. Weniger ist mehr – nicht sammeln, sondern wählen

Ein häufiger Irrtum:

„Ich brauche viele Steine.“

In Wahrheit braucht es wenige, aber stimmige Begleiter.

Ein Stein arbeitet oft über Wochen oder Monate.
Er darf wieder gehen, wenn seine Aufgabe erfüllt ist.

Das ist kein Verlust, sondern Integration.

8. Reinigung vor der Nutzung

Bevor Du mit einem Stein arbeitest:

  • energetisch reinigen (Räucherwerk, Klang, Wasser – steinverträglich!)
  • bewusst begrüßen
  • Deine Absicht klar formulieren

Nicht programmieren – in Beziehung treten.

9. Warnhinweise & Achtsamkeit

  • Manche Steine sind giftig im Rohzustand (z. B. Malachitpulver)
  • Manche reagieren empfindlich auf Wasser oder Sonne
  • Keine Steine innerlich einnehmen ohne fundiertes Wissen
  • Keine Heilversprechen – Steine begleiten, sie ersetzen nichts

10. Die wichtigste Regel

Der richtige Stein fühlt sich nicht spektakulär an – sondern stimmig.

Er drängt nicht.
Er bleibt.
Er wirkt leise.

Und manchmal liegt der richtige Stein bereits bei Dir.

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