Warum dieses Buch so wichtig ist
Forschung, Diagnostik und Therapie orientierten sich meist am männlichen Körper – Frauen gelten oft lediglich als Variante davon. Klinische Studien schlossen Frauen über Jahrzehnte aus, Dosierungen und Wirkstoffempfehlungen wurden nach männlichen Parametern berechnet. Mit gravierenden Folgen: Weibliche Symptome wurden übersehen, Krankheitsverläufe falsch gedeutet, Reaktionen auf Medikamente zu selten untersucht. Bis heute werden auch schwerwiegende Erkrankungen häufig zu spät erkannt oder unzureichend behandelt. Gender-Medizin und Gender Nutrition rücken nun endlich den weiblichen Organismus in den Mittelpunkt.

Gesundheit ist kein Unisex-Thema
Prof. Dr. Michaela Dölls Anliegen ist es, dass Frauen verstehen, wie einzigartig ihr Körper funktioniert – und dass dieses Wissen endlich in Forschung, Therapie und Alltag ankommt. Wer Frauen verstehen will, muss ihre Biologie ernst nehmen.



