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Katharina Linhart – „Ich sehe Dich.“
Spirituelle & prozessorientierte Persönlichkeitsentfaltung

Keltische Feste

Keltische Feste

Unsere Ahnen die Kelten, haben uns ein wertvolles Gut hinterlassen: Dadurch, dass sie nichts oder kaum etwas Schriftlich festgehalten haben, sondern wir ihr Schaffen und ihr Vermächtnis in der Natur finden, liegt es an jedem Einzelnen sich das alte Erbe wieder anzueignen und fühlend und spürend wieder mit der Natur und ihren Wesenheiten in Kontakt zu treten.

Im Laufe der Zeit wurden die alten "heidnischen" Feste von den gängigen Religionen übernommen und umbenannt. Um sich verstärkt wieder mit dem Rhythmus und Pulsschlag von Mutter Erde zu verbinden und ihren Wesenheiten gewahr zu werden, werden diese Feste mit schamanischen Ritualen und der Magie der Natur im Feuerschein zelebriert.

2. Februar: Imbolc (Fest des Lichtes)

Imbolc wird auch als Tag der Heiligen Brigid gefeiert, ist der Tag zwischen der Wiedergeburt des Lichts und der Manifestation des Lebens an sich. Es ist Zeit, des Wiedererwachens der Sonnenkraft und das damit verbundene Versprechen neuen Lebens zu feiern. Imbolc ist der Beginn des Frühlings. Das erste Frühlingslicht wird mit Fackeln und Kerzen begrüßt und verstärkt. Imbolc ist der Göttin des neuen Lichts, der Quellen und der Dichtung, sowie der keltischen Göttin Brigid, geweiht.

21. März: Albaneiller (Frühlings Tag- und Nachtgleiche)

Die Rückkehr des Lebens und das erste Sonnenfest nach den Rauhnächten, das bei den Germanen der Göttin des jungen Lichts und Lebens, Ostara, geweiht ist. Der keltische Festname ist Alban Eilir. Nach der traditionellen Zählung ist es nicht der Beginn, sondern die Mitte des Frühlings. Wir feiern die Wiedergeburt der Natur aus dem Todesschlaf des Winters und die neue Kraft, die uns die Natur und die Götter jetzt schenken.

1. Mai: Beltane/Beltaine

Beltane ist ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest und stellt in der irischen Mythologie Übergänge aller Art (Land/Wasser, Erde/Luft, Jahreszeiten) dar. Beltaine ist der Übergang vom Frühling zum Sommer und bedeutet "leuchtendes Feuer" oder "Feuer des Bel" (Belenos). Es ist ein Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit, der Zeit der Stärke und Reife. Der Hauptaspekt dieses hohen keltischen Festes ist die Wiederanbindung unserer eigenen inneren Schöpferkraft an unseren inneren göttlichen Funken.

21. Juni: Albanheruin (Mittsommer)

Die Sommersonnenwende, die astronomisch den Sommerbeginn markiert, ist traditionell die Mitte des Sommers. Wir feiern im Bewusstsein, dass ihm im Kreislauf des Seins unweigerlich der Abstieg folgen muss, den Höchststand der Sonne mit einem großen Feuer. In der keltischen Tradition ist Mittsommer, Alban Hefin, den Muttergottheiten geweiht, in der germanischen dementsprechend auch Baldurs Mutter Frigg, die eine sehr begabte Seherin war und die Wissen um das gesamte Schicksal besaß.

1. August: Lughnasa/Lugnasath

Das deutsche Wort Herbst und das nordische haust (gesprochen: höist) bedeuten wie das englische harvest eigentlich "Ernte", sodass das Haustblót in erster Linie ein Erntefest bzw. ein Dankopfer für "gute Ernte und Frieden", die Segnungen der Vanengötter, ist. Der Herbst beginnt mit Lughnasa, dem ersten der (mit Alban Elfed und Samhain) drei keltischen Erntefeste. Der keltische Festname kommt von Lugh, ein Sohn des Dagda mit der Riesin Ethlinn.

21. September: Albaneluen (Herbst Tag- und Nachtgleiche)

Mit dem Herbstfest, nach dem Hauptteil der Ernte, beginnt die dunkle und stille Zeit des Jahres, in der die Nächte länger als die Tage sind.
Sie ist eine Zeit der Sammlung und Verinnerlichung, in der wir die Keime für Dinge legen können, die im Frühling wachsen sollen (sowohl im weltlichen als auch im übertragenem Sinn). In der keltischen Tradition ist Alban Elfed dem göttlichen Kind Mabon ("Sohn") geweiht, der wie der griechische Dionysos in die Unterwelt hinabsteigt und wiedergeboren wird. Auch die Mysterien des Dionysos wurden im Herbst gefeiert.

31. Oktober: Samhain

Samhain ist ein Fest des Todes und der Hoffnung auf neues Leben. Auch markiert Samhain den Beginn des "Dunklen Jahres", den introspektiven Teil des Jahresrades, in dem man auf und vor allem in sich selbst schaut. Es ist eine stille, tote Zeit. Die Natur bereitet sich darauf vor, bis Imbolc zu ruhen, die Zugvögel sind in den warmen Süden geflogen und das Land ist kalt und grau. Wenn sich nun die Naturenergien zur Ruhe begeben und die Dunkelheit des Winters regiert, ist es Zeit, sich selbst zu beobachten, auszuruhen und sich auf das kommende Jahr vorzubereiten. Es ist Zeit für einen Rückblick auf das, was im gerade vergangenen Jahr getan wurde und was das Jahr und die eigenen Taten gebracht haben. Es ist eine Gelegenheit, sich selbst kennen zu lernen. Samhain ist das Fest, an dem Mutter Erde sich zur Ruhe begibt.

21. Dezember Albanarthuan (Mittwinter)

Die Julnacht ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein Wendepunkt, ein Anfang. An diesem Tag feiern wir die Rückkehr von Licht und Leben. Jul ist der Geburtstag des Sonnengottes, der Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Der altgermanische Festname Jul (engl. yule, isl. jól) ist ein Mehrzahlwort, denn er bezeichnet sowohl das eigentliche Mittwinterfest als auch die Tage, die mit ihm verbunden sind, d.h. die Zeit bis zum Jahresbeginn. Auch der Name Weihnachten ist heidnisch. Jul ist die weihevolle Nacht, in der Baldur wiedergeboren wird. Der Zweig, der Baldur den Tod brachte, die Mistel, wird zum Heilssymbol. Licht und Wärme, die nun kommen werden, feiern wir durch ein Feuer oder durch viel Kerzenlicht. Der Lichterbaum ist der immergrüne Weltbaum, der nun erstrahlt. Jul gehört zu den wichtigsten heidnischen Festen. Als Wende des Jahres ist es sogar das wichtigste Fest, an dem alles endet und neu beginnt. Daher werden bei der Julfeier alle Feuer und Lichter gelöscht und neu entzündet. Haus und Hof werden mit Räucherwerk gereinigt.

 

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