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Katharina Linhart – „Ich sehe Dich.“
Spirituelle & prozessorientierte Persönlichkeitsentfaltung

Sterben - ein nach Hause gehen

Sterben - ein nach Hause gehen

Das Leben beginnt mit dem ersten Einatmen und hört mit dem letzten Atemzug auf. Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden, denn das Spiel von Werden und Vergehen erleben wir ununterbrochen- nichts bleibt gleich, weder in der Natur noch in den Jahreszeiten, jedoch auch im Herauswachsen und Reflektieren von alten/überholten oder neu bewerteten Meinungen und Werten.

Vor allem unsere Identifikation mit der materiellen Existenz ist für die Angst vor dem Tod verantwortlich. In der konventionellen Vorstellung ist der Tod das Ende/die Vernichtung. Und Vernichtung ist die größte alle Bedrohungen- sie ist der Kern jeder Angst. Doch während der physische Körper zur Erde zurückkehrt, bereitet sich die Seele auf die große Heimreise vor.

Im Moment des Todes tritt ein außergewöhnliches Ereignis in Erscheinung: Wenn die Nerventätigkeit erlischt und das Gehirn aufhört zu arbeiten, öffnet sich ein Tor zwischen den Dimensionen. So bietet uns der Tod die Chance des ganz großen Loslassens.

Wenn der Augenblick des Eintritts in den Sterbeprozess gekommen ist, beginnt sich die Lebensenergie zurückzuziehen. Verwirrung und Angst können sich einstellen, da die Elementenergien die den Körper zusammengehalten haben, nacheinander aufzulösen beginnen. Der schrittweise Rückzug dieser Energien, wird vom Wechsel von einem Bewusstseinszustand in einen anderen begleitet. Der Hörsinn ist der erste Sinn der kommz und der letzte der geht. Das Aussetzen des Atems zeigt an, dass sich die 4 Element-Energien aufgelöst haben. Der Höhepunkt des Sterbeprozesses ist das Erscheinen des „klaren Urlichts“, als würde ein Gefäß zerbrochen, sodass sich der äußere Raum mit dem inneren Raum verbindet und eins wird.

Wenn wir uns darauf einstellen, dass die Energieebene immer da ist, ob wir sie wahrnehmen oder nicht, wird deutlich, dass der Tod ein natürlicher Teil unseres Lebens ist.

Im Sterbeprozess und um dem Sterbenden Gehör zu schenken sind Rekapitulation und Vergebung sowie „das Erlaubnis-geben“ zu sterben, essentiell, um der Seele den Weg ins Licht- nach Hause- zu ebnen und sie frei zu geben.

Das keltische Hochfest dazu ist Samhain, wo Elben/Feen und Verstorbenen in dieser Nacht auf Erden wandeln. Samhain ist das wichtigste der acht großen heidnischen Jahresfeste und das erste der Mondfeste. An diesem Abend begann im keltischen wie im nordischen Glauben das neue Jahr. Da die Feste Schwellen- bzw. Wendepunkte oder starke Veränderungen im Jahreszyklus markieren, sind zu diesen Zeiten die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden, den Toten und dem Feenvolk sehr durchlässig. An solchen Tagen sind die normalen Gesetze aufgehoben. Es ist der Zeitpunkt die Runen zu befragen, um einen Neustart bedingt durch das Sterben des Alten zu ermöglichen. Haus und Hof wurden geräuchert, um alles für einen Neubginn mit dem Segen der Ahnen zu beginnen.

Überall in Europa war die Wilde Jagd bzw. der Umzug der wandernden Seelen bekannt. Sie begann mit Samhain und endete mit den Rauhnächten.

Diese Raunacht ist der interkalendarische Tag, jener Tag, von dem die Märchen sprechen, wenn erzählt wird von einem Jahr und einem Tag. Dieser zusätzliche Tag ergibt sich aus dem Mondkalender und wird somit ein Tag außerhalb des Jahres, ein Tag, der kein Tag ist, eine Zeit, die außerhalb der Zeit steht. Samhain ist die Zeit zwischen der Zeit und damit zwischen den Welten. Deswegen sind die Schleier zwischen den verschiedenen Welten, der Anders-, der Mittel- und der Unterwelt so dünn, dass sie in Kontakt miteinander treten können.

Im skandinavisch-germanischen Raum wurde die Jagd von Odin angeführt. Die wilde Jagd wird nicht nur von männlichen Göttern angeführt, auch die Cailleach, Freya, Holle und die Percht reiten über den nächtlichen Himmel. Im keltischen Raum wird der Zug vom Wehgeheul der "Banshee" begleitet. "ban" bedeutet Frau und "sidhe" ist die andere Seite, das Jenseits, die Anderswelt, aus der die weißen Frauen herüberkommen um das Schicksal zu verkünden.Im Allgemeinen sollte alle Frauenarbeit in dieser Zeit ruhen.

Frau Holle oder die Percht sorgt vor allem für die Seelen der Kinder.

Möge das kommende Jahr im Jahreskreis fruchtbringend, segnend und erhellend für Dich sein.

 

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