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Katharina Linhart – „Ich sehe Dich.“
Spirituelle & prozessorientierte Persönlichkeitsentfaltung

Mut zum Loslassen - Samhain

Mut zum Loslassen - Samhain

Samhain ist das wichtigste der acht großen heidnischen Jahresfeste und das erste der Mondfeste. An diesem Abend begann im keltischen wie im nordischen Glauben das neue Jahr. Da die Feste Schwellen- bzw. Wendepunkte oder starke Veränderungen im Jahreszyklus markieren, sind zu diesen Zeiten die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden, den Toten und dem Feenvolk sehr durchlässig. An solchen Tagen sind die normalen Gesetze aufgehoben.

Samhain, das keltische Hochfest rund um den 31.10. ist der interkalendarische Tag, also jener Tag, von dem die Märchen sprechen, wenn erzählt wird von einem Jahr und einem Tag. Dieser zusätzliche Tag ergibt sich aus dem Mondkalender und wird somit ein Tag außerhalb des Jahres, ein Tag, der kein Tag ist, eine Zeit, die außerhalb der Zeit steht. Samhain ist die Zeit zwischen der Zeit und damit zwischen den Welten. Deswegen sind die Schleier zwischen den verschiedenen Welten, der Anders-, der Mittel- und der Unterwelt so dünn, dass sie in Kontakt miteinander treten können. 

So ist Samhain vor allem das Fest der Elben/Feen und Verstorbenen, die in dieser Nacht auf Erden wandeln. Den Toten sind 48 Stunden gewährt, in denen sie ihre Angehörigen besuchen dürfen. Die Kelten, aber auch die nordisch-germanischen Völker suchten die ehemaligen Lieblingsplätze der Verstorbenen auf (seltener ihre Gräber, die häufig tabu waren oder Ängste vor Widergängern weckten). Dort wurde der Toten gedacht oder ein kleines Opfer dargebracht.

In den kriegerischen Zeiten der Kelten, Wikinger und Germanen wurde für die gefallenen Waffenbrüdern und -schwestern ein Trinkspruch ausgebracht, verstorbenen Familienmitgliedern der Respekt der Sippe bezeugt und verstorbener Freundinnen und Geliebter gedacht. Es war Sitte, Geschichte über die Götter zu erzählen, vor allem über jene, die auf die eine oder andere Art mit dem Totenreich in Verbindung standen. Auch berichtete oder sang man über die Verstorbenen und hielt so ihr Andenken und ihre Taten wach. Oftmals wurde ihnen an der Festtafel ein Platz freigehalten. Man legte ein Gedeck für sie auf den Tisch mit ihrem einstigen Geschirr (sofern dieses nicht zu den Grabbeigaben gehörte und daher zuvor zerbrochen und dann ins Grab gelegt worden war) und füllte Brett und Becher mit den Lieblingsspeisen und Getränken der Verstorbenen. Anderswo richtete man den Toten im Freien ein Festmahl, vor allem der Wilden Jagd.

Überall in Europa war die Wilde Jagd bzw. der Umzug der wandernden Seelen bekannt. Sie begann mit Samhain und endete mit den Rauhnächten am 6.1.

Die wilde Jagd wird nicht nur von männlichen Göttern angeführt, auch die Cailleach, Freya, Holle und die Percht reiten über den nächtlichen Himmel. Im keltischen Raum wird der Zug vom Wehgeheul der "Banshee" begleitet. "ban" bedeutet Frau und "sidhe" ist die andere Seite, das Jenseits, die Anderswelt, aus der die weißen Frauen herüberkommen, um das Schicksal zu verkünden.

Sinkt die Sonne am Abend von Samhain, so müssen alle Spinnräder ruhen. Frau Holle, Freya und die Percht sind die Göttinnen der Spinnkunst und daher auch, in Dreiergestalt, die Schicksalsfrauen. Spinnt eine Frau in dieser Nacht und achtet nicht der obersten Ahnfrau, so ist ihr nichts als Unglück beschieden, wenn sie es überhaupt überlebt. Im Allgemeinen sollte alle Frauenarbeit in dieser Zeit ruhen.

Habe den Mut zum Loslassen und zum Eintauchen in das neue Jahr.

 

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