Letterhead

Katharina Linhart – „Ich sehe Dich.“
Spirituelle & prozessorientierte Persönlichkeitsentfaltung

"Wer warst Du?"

ATV+ TV-Dokumentation, Februar 2006: "Wer warst du? - Zeitreisen in ein früheres Leben" über Rückführungen in vorangegangene Leben.

„Wer warst du? – Zeitreisen in ein früheres Leben“ beschäftigt sich mit dem Phänomen der Wiedergeburt ohne dabei wissenschaftlichen Anspruch zu erheben, doch die Ergebnisse sind mehr als verblüffend. Manche werden sich größtenteils bestätigt, manche irritiert fühlen. Das Format wird in acht Folgen für Gesprächsstoff sorgen.

Ein Reinkarnationstherapeut versucht in der Sendung Erinnerungen der Kandidaten an das frühere Leben frei zu legen und, wenn möglich, konkrete Äußerungen fest zu halten. Nach zwei bis drei ausführlichen Sitzungen werden diese Erinnerungen auf mögliche Übereinstimmungen mit realen Orten, Personen und Begebenheiten überprüft und die “Seelenreisenden“ von einem Kamerateam an die Orte ihres früheren Lebens begleitet um vor Ort Ihre Erinnerungen physisch zu überprüfen.

Dabei kamen die unglaublichsten Ergebnisse zu Tage. Von der heutigen Flugbegleiterin, die in einem früheren Leben im Jahr 1467 als Kräuterhexe Menschen half und einer Verbrennung am Scheiterhaufen entrinnen konnte, bis zur Sekretärin, die in ihrem früheren Leben am Ende des 19. Jahrhunderts als K&K Hoflieferant tätig war, konnten unterschiedlichste Schicksale und Ereignisse festgehalten werden. Das muss man gesehen haben, um es glauben zu können.

Reise 1: Katharina (Programmtext ATV+)

In dieser Folge führt uns unser Weg nach Wöllersdorf, dort lebt die 34 jährige Flugbegleiterin Katharina. Katharina wird von Angela Krippl in ein früheres Leben zurückgeführt. Die Rückführung dauert über eine Stunde in der uns Katharina viele Details aus ihrem möglicherweise früheren Leben nennen kann. Wir beginnen mit unseren Recherchen. Katharina sagt, sie habe Mitte des 15 Jahrhunderts als die Kräuterheilkundige Sophie Chantrant in Frankreich gelebt. In einer Stadt namens Anais. Diese Stadt gibt es wirklich unweit der Stadt Cognac im Departement Charente.

Gemeinsam mit Katharina begeben wir uns auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Von Wien aus fliegen wir zunächst nach Toulouse. Von dort aus geht es mit dem Mietwagen weiter nach Anais. Auf dem Weg in die Stadt halten wir kurz an, damit Katharina sich mit der Umgebung vertraut machen kann. Als würde sie die Gegend kennen führt sie uns an eine ganz bestimmte Stelle, an der sie einen Bach oder Wasserlauf vermutet. Sie erinnert sich, dass sie an diesem Ort in ihrem vergangenen Leben Kräuter gesammelt hat und ihr Sohn dort oft spielte. Sie berichtet uns auch von einem Stadthalter mit Namen Jean-Pierre, der sie an dieser Stelle abgepasst, erpresst und (sexuell) belästigt hat.

Sie erzählte uns in der Rückführung, dass der Stadthalter in einer Burg in der Gegend gelebt hat und sie manchmal auch dorthin gehen musste. Im Departement Charente gibt es viele Burgen und Schlösser. Aber nur ein Schloss, das genau auf Katharinas Beschreibung zutrifft. Das Chateau La Rochefoucauld. Ob hier ein im 15.Jahrhundert ein Stadthalter mit dem Vornamen Jean-Pierre gelebt hat, ließ sich aber trotz intensiver Recherche nicht herausfinden. Wir geben Katharina etwas Zeit, sich mit dem Anblick der Burg vertraut zu machen.

Welches Leid musste die Kräuterheilkundige Sophie Chantrant im 15 Jahrhundert hinter diesen Mauern ertragen? Katharina erkennt das Schloss von außen und viele Details erkennt sie sofort wieder.

Als wir bereits gehen wollen entdeckt Katharina einen verborgenen Zugang zu dem inzwischen eingestürzten Turm des Schlosses. Wir folgen ihr in die Ruine. Unter dem Turm vermutet Katharina einen geheimen Kerker und unsere Recherchen ergeben, dass es einen verborgenen Raum im Untergeschoss des Turms wirklich gegeben hat.

Ziel ist es den Menschen, die mit Rückführungen bis dato noch nie etwas zu tun hatten, diese Materie und das dahinter verborgene Wissen um die Seelenwanderung näher zu bringen.

Erfahrungsbericht

Soviel hat sich in diesen 4 Tagen abgespielt, soviel hab ich erlebt und soviel ist nun anders - angefangen von meinem Verhältnis zu Frankreich, zur Sprache und natürlich auch zu dem Erlebten in der zwei-maligen Rückführung in Wien.

Die Anreise

Schon die Homestory war eine Erfahrung für sich, doch da hatte ich meine vertraute Umgebung um mich, und so legte sich dann auch die anfängliche Nervosität. Die Fahrt zum Flughafen und das Einchecken verlief auch aus der Sicht meiner Seele, ruhig und harmonisch. Erst das alleinige Gehen zum Gate und das Wissen, dass ich jetzt in die Vergangenheit reise, ließ mein Herz höher schlagen und meine Gefühle fuhren Achterbahn. Furcht, Neugier, Angst und Freude wechselten sich in Wellen die mein Herz durchfluteten ab.

Brüssel war die Zwischenlandung und ab diesem Augenblick hatte ich das Gefühl, dass mein ganzer Körper sich wehrte und sträubte, die Plätze der Rückführung aufzusuchen. Nichts konnte mich beruhigen noch ablenken und so tauchte ich schließendlich in das Gefühl ein und ließ mich davontragen. Kurz vor der Landung wurde mir die Tragweite der Geschichte für meine Seele erst bewusst, aber auch was sie in sich bergen konnte. Schon die Ankunft verlief chaotisch und aus den Brocken Französisch der anderen Passagiere versuchte ich herauszufiltern, was es denn mit dem Gepäck auf sich hatte und vor allem wo es sich befand. Das Französisch will mir ja so gar nicht über die Lippen, doch als ich versuchte mit dem Herzen zu hören und zu lesen, begriff ich, dass das Gepäck außerhalb des Raumes sein müsste.

Die anschließende Fahrt von fast 4h von Toulouse nach Angouleme war mit intensiven und sehr tiefgehenden Gesprächen gefüllt, bis ich um 1.00 nachts nicht mehr konnte und mir die Augen immer wieder zufielen. Um 2.30 hatte mich die Regieassistentin sicher zum Hotel gebracht und wie Steine fielen wir in unsere Betten. Die Abfahrt des nächsten Tages war auf 10.00 angesetzt, damit wir uns ausschlafen und vor allem ankommen konnten.

Der 1. Drehtag

Um 9.00 wankte ich in die Dusche und machte mich mit sehr gemischten Gefühlen auf zum Frühstück. Das Kennen lernen und Aufgenommen werden der restlichen Crew verlief sehr harmonisch und gemeinsam machten wir uns an, eine Geschichte, die vor 500 Jahren passiert wieder vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen!

Es erging die Aufforderung an mich die Filmcrew zu führen und mich einzig und allein auf mich und meine Gedanken, Erinnerungen und vor allem auf mein Gefühl zu verlassen. Angst, Unsicherheit und Nervosität machten sich breit, ob ich der Aufgabe gerecht werden konnte, doch bereits kurz vor Anais erkannte ich eine Hügelkuppe mit Bäumen, die mich frappant an die damalige Zeit erinnerte. Das Auge hatte den Platz wo ich des Öfteren gestanden haben muss, gleich entdeckt, doch langsam und spürend näherten wir uns dem Platz und die Kamera war immer wie ein Schatten um mich. Jener Platz bei der alten Allee bzw. Hügelkuppe gab mir Sicherheit und das innere Vertrauen, dass ich der Filmcrew mit meiner Art des Herangehens dienlich sein konnte. Eine wunderschöne und für mich zugleich erstaunliche Begebenheit war das Fühlen eines Baches in der Senke, wo ich mit meinem Sohn gespielt und Steine gesammelt habe, und es diesen dann auch wirklich gab!!

Erinnerungen

Wir fuhren dorthin, liefen ihn ab und ich konnte mit diesen Plätzen und den Gefühlen die sich dort einstellten, wieder an die alte Zeit anschließen. Das schöne Gefühl, das Lachen meines Sohnes im Ohr und die Leichtigkeit ob der Situation ließ mich weiter laufen, als ich mit einem Ruck stehen blieb:

Eine Woge von alten, verletzten und immer zurückgehaltenen Gefühlen überschwemmte mich! Dort stand imaginär der Statthalten und seine Soldaten, die mich vergewaltigt hatten und nötigten ihnen zu Diensten zu stehen. Es war schlichtweg unmöglich dort weiter zu gehen und meine Füße verweigerten jeden weiteren Schritt. Das Gefühl der Machtlosigkeit und der Ohnmacht war unglaublich und es tat gut diesem Platz wieder verlassen zu können. Es war fast so, als hätte ich den Schlag ins Gesicht und am Nacken gespürt und das Schnauben des Rosses wahrgenommen.

Die Burg La Rochefoucauld

In der Rückführung war es mir nicht möglich zu der Burg La Rochefoucauld „zu gehen“, zu groß waren die Erinnerungen, die Abwehr und das Grausen ob der Dinge die dort passiert sind. Wie zum Hohn waren dort Unmengen an Kindern, die lachten und lärmten und mich tief in meinem Innersten an die Häme erinnerten, die mir bei schlechtem Arbeiten entgegengebracht wurde.

Die Burg war da und der Weg durch das Tor ein eigenartiger, denn ich kannte ihn aus meiner Erinnerung nur einmalig und der Moment damals war schwerwiegend. Da stand er - der Turm, groß, kantig, unnahbar und doch hatte die Natur Mitleid mit all den dort gefangenen Seelen und der Turm stürzte vor Jahren zur Hälfte ein. Wir ließen ihn rechts liegen und suchten das Tor, an das ich kam, um Kräuter, Salben und Tiegelchen abzuliefern. Da war er - der Blick auf die Zinnen und der hohe Turm mit dem Kegeldach im Vordergrund, Dahinter erhob sich der zerfallene graue kantige Turm. Dieser Moment war sehr emotionell, und die Angst die immer da war, wenn ich etwas ablieferte, verhaftete zu werden, stellte sich wieder ein.

Der Turm der Gefangenschaft

Schauen, Staunen, sich von den Erinnerungen tragen und führen zu lassen und einzutauchen so gut es die Seele vermag. Der Turm hatte eine geradezu magische Anziehungskraft auf mich und ich kletterte über abgestürzte Mauerteile in das Innere des Turms um mich noch näher an die Vergangenheit heran zu schieben. Eine unendliche Traurigkeit und das Gefühl des Verlassensseins stellten sich ein. Doch wie auf einer Suche bewegte ich mich in diesem Raum, um das was so tief in mir drinnen schlummerte zum Leben erwecken zu können und dem daraus resultierenden Gefühl Raum zu geben. Der Boden war es der mich schließendlich in seinen Bann zog und ich legte die Hand auf die nackte Erde und versuchte zu spüren. Da war es, das Gefühl zu fallen, hinunter in ein Verließ, in einen Raum zu fallen aus dem es kein Entrinnen gab. Die Vermutung dass es den Raum gibt, aber keine Tür, keine Stufen dorthin zu finden waren, machte mich traurig, wütend und zweifelnd ob meiner Wahrnehmung zugleich! Allein die Fahrt zu und nun von dem Ort war schon in der Gefühlsbandbreite eine ganze Reise.

Das Dorf Anais

Der nächste Tag war Anais gewidmet und schon die Einfahrt in das Dorf machte deutlich: Hier bin ich schon mal gewesen! Der Kirchturm sah genauso aus, wie ich ihn beschrieben habe, selbst die Fenster waren dort und auch das violett-blaue Licht fiel auf den Altar, den früher ein Kreuz schmückte- wie ich es in der Rückführung auch sagte. Eine Historikerin und der Bürgermeister, der einem Luis Defunes Film entsprungen zu sein schien, begleiteten mich mit der Übersetzerin auf dem Weg um und in die Kirche. Wow - eines der Wörter die sich meiner Kehle entrungen, als ich das Innere der Kirche betrat! So viel Vertrautes, Bekanntes und die Sicherheit schon mal da gewesen zu sein, stellte sich unweigerlich ein. Der Bürgermeister und die Historikerin schauten mich mit offenem Mund an, als ich Ihnen erzählte, dass ich genau das in der Rückführung sah, doch als ich ihnen von dem unterirdischen Raum erzählte war das Erstaunen noch größer. Die Alten erzählten sie mir, haben immer von einem möglichen Raum gesprochen und der sollte sich auch dort befinden, wo ich mein inneres Auge hingerichtet hatte.

Die Kirche

Der Bürgermeister nahm dies als Anstoß Nachforschungen zu beginnen und vielleicht hör ich eines Tages, dass eine Österreicherin, die noch nie in diesem Leben zuvor in Anais gewesen sei, von einem Geheimraum unterhalb der Kirche sprach und es diesen wirklich gibt! Auch die Seitentür, die ich suchte, gab es, wenngleich nicht mehr in der heutigen Zeit und mein Mund verzog sich zu einem Lächeln, dass ich richtig lag! Diese Kirche und all die Erinnerungen die damit einher gingen, waren so positiv und so viele Details, die ich in der Rückführung erwähnte waren da und zeigten sich so, wie ich sie beschrieben habe. Einzig die Höhe der Kirche und der Wandputz irritierte mich, doch die Historikerin klärte mich auf, dass die Kirche neu aufgebaut wurde und dadurch nur mehr ein Teil des alten Wandverputzes an der linken Kirchenmauer ersichtlich war. Doch dieser ging mit meiner Erinnerung absolut einher und ich muss wie ein Hutschpferd gegrinst haben. Selbst der Brunnen, den ich beschrieben habe, gab es wenngleich abgerissen und zugeschüttet noch immer! Voller wunderschöner Gedanken und Erlebnisse fuhren wir nach Saint Amant de Boixe- einem Kloster. Beim Bürgermeister sah ich ein Bild des Klosters hängen und bat mich dorthin zu fahren. Da war es das Dorf, die Kirche, wo ich viele Kräuter abgab. Diese brachte ich jedoch nicht durch das Haupttor, sondern zum Seiteneingang, der aber zugemauert war. Deshalb war auch die Seitenfront so bekannt, jedoch stellte sich keine Erinnerung beim Haupttor ein, ein weiteres Indiz, dass ich wirklich nur am Seiteneingang zugegen war.

Ein wunderschönes Erlebnis hatte ich ganz persönlich im Inneren der Kirche: Der Mittelgang war genau auf einer Vitallinie gebaut und diese Kraft, die dort zu spüren war, trug mich in dieser riesigen Kirchen wie auf Schwingen empor. Ich fühlte mich leicht, frei, beschwingt und unendlich glücklich dort!

Der Abschlusstag

Der letzte Drehtag begann - wie jeden Tag - ein bisschen früher und die Augen wollten noch gar nicht aufgehen.

Doch dieser Tag sollte noch 2 Überraschungen in sich bergen: Unser Ziel war die Kulturabteilung des Rathauses in Angouleme! Was mir dort präsentiert wurde war schlicht unglaublich: Sie hatten die Münze, die ich mehr recht als schlecht in der Rückführung beschrieben hatte, gefunden- und sie sah genauso aus!!! Auf meine Frage hin, aus welchem Material die Münze hergestellt war, bekam ich die Antwort aus Gold. Die irritierte mich, da ich sie eindeutig aus Silber wahrgenommen habe. Mein skeptischer Blick ließ den Historiker nicht mehr los und über Nora erfuhr ich dann, dass nochmals Nachforschungen getätigt wurden und ich recht hatte: Die Münzen waren aus reinem Silber mit nicht ganz ebenen Rändern. Ich war völlig von den Socken: Sie hatte auf der einen Seite das Profil eines Mannes und auf der anderen Seite die 3 stilisierten Lilien des damaligen Königs Francoise I. Selbst diesen Namen nannte ich in der Rückführung und ein Gefühl des Stolzes stellte sich ein, dass auch nicht verebben sollte, als mir der Historiker bestätigte, dass die Burg La Rochefoucauld wirklich ein Verließ unterhalb des Turmes hatte! Unglaublich - ich bin selbst beim Schreiben noch sprachlos!

Die Abschlussaufnahmen bei dem Schloss hatten nichts mehr von der dunklen Energie und dem Ohnmachtsgefühl - alles hatte sich in Frieden und Annahme aufgelöst!

 

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