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Katharina Linhart – „Ich sehe Dich.“
Spirituelle & prozessorientierte Persönlichkeitsentfaltung

Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen

Hildegard schuf ein für ihre Zeit einzigartiges theologisches und heilkundliches Werk, in welchem sie den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtete, eine Sichtweise, die im Mittelalter nicht mehr weit verbreitet war.

Hildegard von Bingen wurde im Jahr 1098 in Bermersheim bei Alzey geboren und stieg im Laufe ihres Lebens bis zur Äbtissin eines Benediktinerklosters auf. Sie war eine sehr resolute Persönlichkeit, die es sich nicht einmal scheute, den Papst selbst zu schelten.

Besonders bemerkenswert ist ihre von der kirchlichen Sicht der Dinge weit abweichende Beschreibung der Welt:

Wo ihre Kollegen die Erde als elendes Jammertal verdammen, predigt sie die Schönheit und die göttliche Natur der Schöpfung. Anstatt alles Materielle und die Verlockungen der Welt als Werk des Teufels zu verdammen, sieht sie die Aufgabe eines jeden Menschen darin, sein Bestes zu tun um die Schönheit der Schöpfung zu erhalten und auszufüllen. Für sie gereichte es nicht Gott zur Ehre, der Welt und ihren Versuchungen zu entfliehen, sondern sich im Gegenteil ihnen zu stellen und sich an dem Gesamtwerk der Welt aktiv zu beteiligen.

Alle Erkrankungen unter denen ein Mensch leiden kann führt Hildegard darauf zurück, dass dieser Mensch sich nicht seiner Lebensaufgabe stellt, sondern von ihr abweicht; also darauf, dass ein Mensch nicht mehr seine wirklichen, inneren Ziele im Leben verfolgt. Diese Auffassung Hildegards deckt sich weitgehend mit den Ansichten der modernen Psychosomatik.

Im vierten Buch ihrer um 1150 verfassten "Physika" befasst sich Hildegard mit der Heilwirkung der Edelsteine. In diesem Buch beschreibt Hildegard die Wirkungsweise und in gut verständlichen Bildern auch die Entstehungsart von 24 Steinen. So beschreibt sie magmatisch gebildetete Steine als „der Sonnenglut entstammend", durch Verwitterung gebildete haben „ihren Ursprung in der Luft und dem Wasser" und bei metamorphen Steinen sagt sie aus, dass „die Sonne (=Magma) das Gestein eines bereits bestehenden Berges mächtig zum Glühen bringt". Diese bildhaften Vergleiche entsprechen genau den Jahrhunderte später erforschten Erkenntnissen der Mineralogie.

Die Steinbeschreibungen Hildegard von Bingens gaben lange Zeit Rätsel auf: Einige ihrer Erläuterungen waren sehr präzise und stimmten exakt mit den Erkenntnissen der modernen Steinheilkunde während andere Aussagen wiederum überhaupt nicht zuzutreffen schienen. Dieses Rätsel wurde schließlich von Michael Gienger gelöst, der im Rahmen seiner Recherchen über Hildegard von Bingen schließlich erkannte, dass sich im Verlauf der fast 800 Jahre seit Hildegards Tod die Namen der von ihr beschriebenen Steine verändert hatten.

 

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